Gästebuch

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Cornelia Rühl conny.ruehl@googlemail.com 5.6.2016 00:59:31
Auf los geht`s los.
Selemols 2003 ging der erste Kaufmannszug los von Nürnberg nach Seligenstadt."Ich hatte ja keine Ahnung."
Meine beste Freundin überredete mich mitzumachen. Ich packte mein kleines ! Bündel, damals Gauglerkleidung, was ich noch vom Gauglerlager Handwerkermarkt besaß, ein Zelt, Schlafsack und das war`s.Normale Sandalen, wie gesagt ich hatte ja keine Ahnung. Es war wie ein Familienausflug. Ich saß auf einer kleinen Kutsche mit Dany, Ilse und Heribert.Dies war eine Bereicherung. Es wurde viel gesungen, gelacht, improvisiert und mit allen Sinnen wahrgenommen.Jedes kleine Blümelein, jedes Wiehern und Schnauben der Pferde, jedes Gegagere der Hühner.
Das Galopieren der Pferde, was wir unterschätzten, da es zu Fuß ein Rennen war.Ohne festhalten an der Kutsche kam mann nicht mehr mit.Zur Verkostung gab es Hausmacher Wurst und Brot die Stefan aus seiner Kutsche holte.Haasekuchen war damals auch schon präsent je näher wir nach Seligenstadt kamen..Un de Kuchen von de Rickerts darf man auch nicht vergessen.
Wir hatten einen absoluten Jahrhundertsommer.Es war so heiß, daß wir im Tiefental Spuren im Strassenbelag von underen Kutschenrädern hinterlassen haben. Heißgelaufene Kutschenräder waren auch immer wieder ein Problem. In einem kleinen Dorf hatte ein Bauer unser Problem erkannt. Er ging in die Scheune und holte einen kleinen Blecheimer mit schwarzer Schmiere. Unser Problem war damit erst mal gelöst.--Jubel--
Aber der absolute Hammer war Aub.
Wir liefen in Aub ein Richtung Marktplatz. Ich war soooo beeindruckt.. Eine riesige lange Tafel bestückt mit Holzbrettern, Kelche und alles was zu einem Mahl gehört.Es war ein überwältigendes Ankommen. Eine Herlichkeit und der Aufwand der betrieben wurde war bombastich. Es waren zwei wunderschöne Tage wie so viele.Aber die 2 Tage haben mich überwältigt.Wie gesagt"Ich hatte ja keine Ahnung"!!Der Weg ging weiter nach Seligenstadt. An der Grasbrücke hatte ich ein großes Problem. Eine riesengroße Blase am rechten Fuß so groß wie ein Spiegelei. Es war ja kein Spaziergang....und ich hatte ja keine Ahnung.Ein Jubel an alle Organisatoren, daß ich das erste Mal 2003 und alle weiteren Züge dabei sein durfte.2007, 2011 und 2015 war ich auch dabei, aber das würde jetzt den Rahmen des Gästebuches sprengen darüber zu berichten.
Das erste Mal ist für jeden Teilnehmer wohl immer das schönste, weil die vielen neuen Eindrücke einfach überwältigend sind.Wer einmal dabei war, der ist infiziert mit dem Virus "Kaufmannszug"-Sie hatten ja keine Ahnung.
2015 aktuell in Kurzform, sonst wie gesagt sprenge ich das Gästebuch.Ich hatte jetzt Ahnung, was auf mich zukamm und wusste, ich muss wieder dabei sein.
Ich mischte mich wieder unters Volk. So richtig hatte ich noch keinen PLatz für mich gefunden, also dachte ich, mal schaun, wer mich auf einer Kutsche aufnimmt. Ich wollte einfach mal was ander`s machen.Ich hatte ja jetzt die Ahnung.Ich sah Robert mit den rötlichen Haaren aus Augsburg. Die Gesellschaftskutsche war noch nicht belegt. Ich fragte Ihn und er war mir wohlgesonnen.Ich hatte meinen Platz gefunden.Ich lernte neue Teilnehmer kennen.Es war eine Bereicherung. Ich muß sagen, ich hatte ja keine Ahnung.
Froschhäuser Frauen.Mir als Eingeblackte hat man grausige Geschichten von Froschäuser erzählt,wie Sie selemols mit Hacke und Rechen aufeinander losgegangen sind.-Bauernkrieg- So ein Quatsch.Ich habe mich auf Froschhäuser eingelassen und muß sagen, es war einfach nur schöööön.Es kamen noch andere Frauen und Männer die auf der Gesellschaftskutsche einen Platz fanden.Es war einfach nur schööön und so richtig eng.Es wurde viel geredet und gesungen.Wir waren uns wohlgesonnen und die Gemeinschaft war eine Bereicherung für mich. Wie gesagt" ich hatte ja keine Ahnung"auf was ich mich da eingelassen habe.Und dir lieber Alfred habe ich das alles zu verdanken das du mich nach Seligenstadt gebracht hast. Ich bin eine eingeblackte Seligenstädterin mit Leib und Seele und wünsche mir von Herzen, das Du wieder gesund wirst und wir beide beim nächsten Kaufmannszug dabei sind.
Seid gegrüßt von eurer Conny Rühl


Klaus Krabat63@me.com 1.11.2015 18:07:09
Liebe Seligenstädter,
Es war wieder mal sehr schön bei Euch!
Vielen Dank allen fleissigen Helfern.
Viele Grüße aus Aub!
Serina serina@gmx.de http://www.muelheim-rohrreinigung.de 13.10.2015 00:19:28
Schicke Webseite :-) (B)
petra simon pbsimon@web.de 2.7.2015 19:38:23
man mag es kaum glauben, jäh ist es vorbei...und dabei könnte man sich daran gewöhnen..abtauchen in eine andere welt....völlig entschleunigt mit kamerad pferd und vielen netten begegnungen.....die sympathie die einem in vielen orten im vorbeifahren entgegenschlug beeindruckt nachhaltig...schön dabeigewesen zu sein ... dem einmaligen support ein dreifachen jubel :ihr ward spitze, danke dafür!!!
Volkmar Albrecht volkmar.albrecht@imail.de 28.6.2015 16:33:03
Hallo,

ich habe in dieser Zeit immer mal im Tagebuch lesen können wie der eine oder andere Teilnehmer selbst, die ganze Jugendclique, die Pferde und selbst die Straße dieses Abenteuer wahrgenommen haben.

Immerhin hab ich den Zug in Dietesheim dann mal sehen können nachdem mir in Hainstadt der Zug durchs Hintertürchen über die Feldwege entwischte.

Bestimmt kennt ihr das Lied vom Odewälder Guggug über den Fuhrmann: "mei Gäul die sein mager und de Wäg is noch weit" .

Damit viele Grüße aus Steinheim, habt ihr toll gemacht damit auch die Neugierigen von zuhause was mitbekommen.
Fuhrleute Seppel und Petra Schierstein team.schierstein@web.de 25.6.2015 14:59:26
In Gedanken sind auch wir noch nicht Zuhause angekommen!
Wir versinken in den letzten Wochen, die für Mensch und Tier eine große Herausforderung darstellten. Wir sind glücklich, alte Freunde wiedergetroffen und neue Freunde kennengelernt zu haben. Der Gedanke, dass unsere Freunde und wir wie Musketiere sind, macht uns stark für die Zukunft – ALLE FÜR EINEN – EINER FÜR ALLE!

Bei all den schönen Lobes- und Dankesworten, die wir in den vielen Beiträgen lesen können, möchten wir es auf keinen Fall versäumen, unseren Herren Dr. Jürgen Wolfring, Dr. Alexander Lewert und Physiotherapeut Helmut Flohr, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz so manche (Fuhrmanns-)Zipperlein und auch größere Beschwerden während der Reise behandelt und kuriert haben, ein ganz besonders herzliches Dankeschön auszusprechen! Wir waren bei euch in den besten Händen!

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir dabei sein durften!

JUBEL!

Die Fuhrleute Seppel und Petra Schierstein
Klaus Adam krabat63@me.com 24.6.2015 13:04:52
Liebe Freunde der Volksmusik,
als Troubadour muß ich nun doch noch eine kleine Abhandlung zu einer unserer populärsten Hits des Zuges los werden:

Plädoyer für ‚Hejo’ - die Quellenlage ist eindeutig! Das Volkslied aus dem 19 Jahrhundert beginnt mit ‚Hejo’. Damit ist wohl jeder quasi als Synonym gemeint, der mit dem Anspannen eines Wagens zumal mit Pferden oder auch Ochsen oder ähnlichem zu tun hatte. Was ja auch durchaus Sinn gibt, bei der Fülle der Namen. Man stelle sich nur vor doch die einzelnen Fuhrleute mit Namen zu besingen (was unlängst ja geschah) und stöße auf etwas holperige Konstellationen wie ‚Heinz-Rüdiger, …’ oder ‚ ‚Korbinian, …’.
Der hin und wieder auftretende Theo ist bei den Fuhrleuten so selten anzutreffen, daß er als Verallgemeinerung nicht herhalten kann, zumal er ja eh tendentiell Richtung Lodz unterwegs ist.
Auch die allgemeingültige Bezeichnung ‚Fuhrmann’ muß in den Zeiten der Emanzipation hinterfragt werden. Die Verwendung der ‚Fuhrfrau’, der Etikette wegen am Anfang der Aufzählung bzw des Kanons könnte dennoch für Verwirrung stiften. Hingegen ist die Beginn des Liedes mit ‚Fuhrleut’, spannt die Wägen an’ vielleicht nicht immer zutreffend, wenn nur ein Gespann gemeint ist oder wieder mal auf den Letzten verwiesen werden soll.

Ach ja – es sind natürlich die goldenen Garben also in früheren Zeiten gebräuchlichen Bündel von reifen Getreidehalmen gemeint. Eher häuslich orientierte Zeitgenossen könnten natürlich auch die ‚goldenen Gabeln’ meinen – aber ehrlich: braucht man/frau dazu gleich einen Wagen?? Sicherlich gäbe es noch die ein oder andere Wortspielerei ähnlich der Variationen von ‚Jubel’, die da unter anderem wären: Pudel, Strudel, Nudel, Rubel.

Auf ein baldiges Wiedersehen ;)
Ludwig und Doris Neunobel Ludwig.Neunobel@t-online.de 23.6.2015 18:38:30
Liebe Kaufmannszug Teilnehmer,sehr geehrter Herr Sprey

meine Hochachtung an Mensch und Tier vor dieser Leistung, in 14 Tagen von Augsburg nach Seligenstadt zu ziehen.
Ich durfte den Zug auf seiner Durchgansstation in Dietesheim, wo es zur Begrüssung Dietesheimer Basaltsteine gebacken von einem Hiesigen Bäckermeister gab, das erste mal begrüssen.
Dann der Einzug auf das Altstadtfest in Mühlheim (ehemals Unter Mulinheim). Eine großartige Sache und sicher einer der Höhepunkte unserer 1200-Jahr Feierlichkeiten in Mühlheim.
Wo gibt es das, dass die Trommler der Landsknechte zusammen mit einer echten Dudelsack Band aus Schottland Musik auf der Bühne machen, nur in Mühlheim.
Herzlichen Dank für dieses tolle Engagement und das tolle Erlebnis, dass Sie den Mühlheimern beschert haben.
Ich hoffe, dass Sie alle nicht das letzte Mal zu Gast in meiner Heimatstadt Mühlheim waren.

3 x Jubel

Ihr
Ludwig und Doris Neunobel
Anja und Michael http://www.Blende64.EU 23.6.2015 18:22:43
Ihr wahren Heldinnen und Helden des Kaufmannszuges 2015,

uns fehlen die Superlativen, um euer Geleistetes in Worte zu fassen und euch unsere Dankbarkeit für dieses berauschende Fest auszudrücken.

Nach mehreren Besuchen während eurer Reise und 1303 Fotos sind wir erst jetzt in der Lage euch unsere Wertschätzung in wenigen Zeilen entgegen zu bringen.

Ihr seid die Weltbesten und repräsentiert dadurch unser wunderschönes Heimatstädtchen so unglaublich.

Den Tränen nahe möchten wir euch einfach und bescheiden DANKE im Namen aller Seligenstädter sagen!!!

Anja & Michael (Die Blende64)
Stefan Neubauer 23.6.2015 16:07:52
Hallo zusammen,

wow wow wow, als KMZ-Greenhorn waren das zwei unglaublich tolle Wochen. Bin immer noch total runtergefahren auf KMZ-Modus (trotz wieder einkehrendem Arbeitsalltag). In der ersten Woche durfte ich ein Teil des technischen Supports sein, allein diese Zeit war schon sagenhaft. Die Leute im Team, aber auch die Unterstützung der Unterstützer durch die Teilnehmer war sensationell. Die Strapazen waren anstrengend, manchmal nervig, kraftraubend und ermüdend. Aber für das Projekt KMZ 2015 immer wieder eine Motivation weiter zu machen. „In der Ruhe liegt die Kraft“ (Gruß an Jupp). Danke auch nochmal an Bärbel Sommer, deine Ruhe und Fürsorge in manch schwierigen Momenten hat uns allen sehr sehr gut getan, DANKE!!! Auch wenn ich nicht in der ersten Woche am Zug teilnehmen konnte, war man doch schnell ein Teil vom ganzen, mit netten Leuten, neuen Leuten, gewohnten Leuten und außergewöhnlichen Leuten.
Ein Gruß an die Auber, ihr seid ein verrückt geniales Völkchen. Eure Gastfreundschaft ist unbeschreiblich.
In der zweiten Woche war ich dann Teilnehmer, ui ui ui… mein Fuhrmann Seppel und die restlichen Mitfahrer haben einem jeden Tag ein Erlebnis bereitet. Bremsen mit dem Fuß geht jetzt auch. Die Landschaft genießen bei Sonne, Wind und Regen, einfach schee. Hier erfährt man wie schön jeder Kilometer sein kann, eben weil es so gemächlich vorwärts geht.
Wenn ich diese Zeilen schreibe und mir manche Bilder anschaue, schnief (Seppel les jetzt nicht weiter) da kommen mir Freuden- und Wehmutstränen. Viele Menschen habe ich kennengelernt die man gerne wieder treffen möchte, vorausgesetzt man erkennt sich in normalen Klamotten, gewaschen und ohne Vollbart ;-).

Gruß an alle Mitstreiter
 
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