Viel los auf der Route nach Unterwittighausen

Pfingstmontagmorgen, fĂŒr andere ein Feiertag, fĂŒr uns geht endlich die 2. Woche von Aub nach Seligenstadt los. Nachdem es ein leckeres FrĂŒhstĂŒck auch fĂŒr die ZeltschlĂ€fer im Gasthaus zum Weißen Roß gab, fanden wir uns alle auf dem Lagerplatz ein.

Alle packten fleißig mit an: Zeltabbau, Pferdeboxen ausmisten, KĂŒchensupport unterstĂŒtzen usw., so dass wir um kurz vor 10 Uhr Roberts Ansprache fĂŒr den heutigen Zugweg anhören konnten. Danach haben wir dem Geburtskind Heike ein StĂ€ndchen gesungen und der Kaufmannszug fuhr los.

11:15 Uhr ging ein Aufschrei durch das hintere Drittel des Zuges: „ Stop! Speichenbruch bei Hans‘ Kutsche hinten rechts!“ Zum GlĂŒck hat unser lieber Support - Gerd die Ersatzkutsche hergefahren. Das Wetter war zu dieser Zeit noch perfekt, Sonne und Wolken im Wechsel. Es dauerte nicht mehr lange und wir erreichten unsere Mittagsrast in Stalldorf.

Ein Landwirt vor Ort baute sogar fĂŒr uns Tische und BĂ€nke auf und Privatleute stellten ihr Besteck zur VerfĂŒgung, da unseres zu wenig war. Hier war fĂŒr uns ein tolles Buffet von der KĂŒche aufgebaut!

Nachdem unser Pferde und Fuhrleute versorgt waren, und auch wir uns am Buffet gestÀrkt hatten, konnte man auf einer schönen Wiese entspannen.

WĂ€hrenddessen musste bei Toni und Walter leider das Pferd Heidi durch Desperado ersetzt werden. Heidi hatte in der 1. Woche so freudig die Kutsche gezogen, dass sie sich im Brustbereich wundgescheuert hatte und heimgeschickt wurde.

15:00 Uhr war Abfahrt, doch o Weh! Nach wenigen Metern schon, wieder ein Stop – Ruf: Utes Pferd Bruno, der nach der Rast vor den EinspĂ€nner gespannt wurde, hat sich dann vor Aufregung in der Schere (Deichsel) verkeilt. Somit ein Ausfall von Kutsche und Pferd. Dann ging es endlich weiter
nach 100m der nĂ€chste Stop-Schrei: „Seppl hat ein Hufeisen verloren!“ Zum GlĂŒck war Leo, der Hufschmid, direkt zur Stelle und konnte das Pferd neu beschlagen.

WĂ€hrenddessen wurden die 1. Reparaturarbeiten an so mancher Gewandung erledigt. Kaum waren wir wieder unterwegs, kamen die angekĂŒndigten Regenschauer, doch die Stimmung war super, dass in manchen Kutschen die 1. Lieder und lautes Gelache erklungen.

Es regnete sich heftig ein und der Einzug des Kaufmannszuges in Unterwittighausen fand 1,5 Stunden spÀter als geplant statt. Die Einwohner harrten die ganze Zeit im Dauerregen aus, um uns in Empfang zu nehmen.

Das Support Team war heute auch Spitze! Es stellte alle Zelte vor dem großen Regen auf und baute sogar einen „Regenschutzunterstand-Dings-Bums“ mit viel Liebe auf. Die Unterwittighausener Feuerwehrjugend rollte ihren Wasserschlauch fast einen Kilometer fĂŒr unsere Pferde und ZeltschlĂ€fer aus.

Ein Jubel auf unseren 1. aktiven Tag !

 

Christine und Moni

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