Ruhetag - Zeit der Besinnung und Erholung

Natürlich haben wir die gestrige Nacht bis in die frühen Morgen verlängert und lange erschallten vom Lagerfeuer her die  Lieder zu den Klängen von Gitarre und Akkordeon.
‚Vom Barette schwingt die Feder, biegt und windet im Winde sich………‘,  ‚Es gibt ja nichts schönres ,

als ein Fuhrmann zu sein……‘  oder auch ‚Hoch auf dem gelben Wagen…‘, sind Lieder aus dem Repertoire von uns ‚Kaufmannszüglern‘. Mit über 300 Gästen, dem Zusammentreffen der Teilnehmer aus der ersten und zweiten Kaufmannszugwoche, waren wir eine beachtliche Festgemeinschaft im Spitalgarten von Aub.

Doch heute ist Sonntag, Ruhetag in Aub, eine verdiente Pause für unsere Pferde, leider nicht für unser Supportteam. Fuhrwerke müssen gewartet, das Lager in Stand gehalten werden, und selbst am morgendlichen Gottesdienst können nicht alle teilnehmen, eine ‚Wache‘ muss im Lager bei den Pferden bleiben.
Der festliche Gottesdienst, hat Tradition in Aub und schon der ‚lange‘ Einzug durch die Kirche, mit uns Trommlern vorneweg, sorgte für die sprichwörtliche ‚Gänsehaut‘. Burkard Fleckenstein, Pastoralreferent in Aub, zelebrierte den Gottesdienst auf seine eigene Weise, die Gemeinde mit einbeziehend und sehr würdevoll, lies Raum unsere Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Sehr ergreifend formulierte Richard den ‚Geist‘ des Kaufmannszuges, Gitarren, Geige und Jagdhorn waren zu hören – ‚Ich möcht mit einem Zirkus zieh‘n, mit vielen bunten Wagen, die deine Welt und meine Welt, auf Ihren Rädern tragen‘.
Der Text von Wilhelm Willms, die Melodie von Peter Janssens, ein Lied, das nicht nur den Geist des Kaufmannszuges hat schwingen lassen.

Stadtführungen, ein Kinderprogramm und das große Küchenbüffet sorgten am Nachmittag für Kurzweil, nicht zu vergessen die Verlobung von Weilo und Kirsten, traditionsgemäß mit zu Ringen geformten Hufnägeln. Viel zu schnell verging dann der Abend, begleitet von der Auber Blaskapelle, die auch am Geleitsfestwochendende in Seligenstadt zu hören sein wird.

Bleibt nur noch ein ganz, ganz herzliches Dankeschön auszusprechen - für das es keine Form der Steigerung mehr gibt – für ein unbeschreiblich schönes Wochenende mit Euch ‚Aubern‘, für Eure grenzenlose Gastfreundschaft und für diese ‚ganz besondere‘  Freundschaft, die uns verbindet.

Robert Wurzel

 

Auszug aus Aub: (Youtube - Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 )

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