AUB - Daheim bei Freunden

Der Einzug in Rothenburg, gestern Nachmittag, war wie bei unseren fr├╝heren Kaufmannsz├╝gen einfach wieder famos. ├ähnlich den Anderen, ehemaligen,  ÔÇÜfreien Reichsst├ĄdteÔÇś entlang der Romantischen Stra├če, hat auch Rothenburg eine intakte und begehbare Stadtbefestigung und es ist immer wieder ein prickelndes Gef├╝hl mit unserem Zug die Stadttore zu passieren.

Das klappern der Hufe auf dem Kopfsteinpflaster, die wehenden Fahnen und der Hall der Trommeln in den Gassen des mittelalterlichen Stadtkerns,  lassen das 18. Jahrhundert lebendig werden und sorgen f├╝r diese unbeschreibliche Stimmung, die die Teilnehmer die ganze Reise ├╝ber begleitet.

In der ÔÇÜSchranneÔÇś  durften wir auch in diesem Jahr f├╝r den Abend einkehren und waren beeindruckt vom Treiben um den ÔÇÜMeisterdrunkÔÇś, der an diesem Pfingstwochenende in Rothenburg stattfindet. Ein frischer Wind sorgte dann heute ├╝ber den Tag f├╝r k├╝hlere Temperaturen, ohne jedoch die Sonne aussen vor zu lassen -  f├╝r Mensch und Tier war dies sicher eine Wohltat. Viel auf kleinen Landstra├čen waren wir unterwegs und schon die erste, sanft ansteigende, Strecke, durch bl├╝hende Felder, lieferte schnell auch die ersten Motive f├╝r unsere Fotografen. Etwa 27 km waren heute zu bew├Ąltigen und z├╝gig erreichte unser Tross das Ziel zur Mittagsrast bei Gickelshausen. Wie im Flug sollte der Nachmittag vergehen, ich denke die Freude auf unsere Ankunft in Aub hat da Ihren Teil dazu beigetragen.

Einfach so durften wir nat├╝rlich das Stadttor nicht passieren, gr├╝ndlich wurde der Zug inspiziert und nat├╝rlich wurde man f├╝ndig. Kopfl├Ąuse hatte man bei unserem Soldaten Ali entdeckt, sein Beteuern, es w├Ąren seine Haustiere, die er hege und pflege, nutzte nichts ÔÇô er wurde festgenommen. Eine gr├╝ndliche Kopfw├Ąsche im Marktplatzbrunnen, verordnete Ihm sp├Ąter der Rat der Stadt beim Empfang am Marktplatzbrunnen.

Viele Seligenst├Ądter waren auch dieses Jahr wieder zu Besuch in Aub um uns hier mit zu begr├╝├čen, eine nette Geste, die das Interesse an unserem Kaufmannszug und das ÔÇÜbei uns seinÔÇś ausdr├╝ckt, ├╝ber die wir uns sehr gefreut haben.

F├╝rstlich wurden wir dann zum Abend durch unsere Auber Freunde im Spitalgarten bewirtet (unser geheimer Wunsch nach dem k├Âstlichen gekochten Rindfleisch vom Karl wurde erf├╝llt) und bis tief in die Nacht wurde bei Trommelspiel, Gauklereien, Musik und Gesang gefeiert.

Robert Wurzel

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