Entsendung des Geleitszuges von Augsburg nach Seligenstadt
mit Zwischenstation Gut Schwaighof

 

Jakob Fugger  mit seiner Pracht
Verabschiedete uns am ersten Tag
Vom Rathausplatz nach Norden hin
Die Kaufleute, sie ziehen hin

Hinaus aus Augsburg – freie Stadt
Durch Wiese -Wald in  Richtung Seligenstadt
Vom Himmel strahlt der Sonnenschein
Vereinzelte Wolken spenden Schatten fein

Am Wegesrand manch  bekannt Gesicht
Aus Heimatland – die Sehnsucht spricht
Im Herzen auch, sie laufen mit
Das Alter hindert sie an diesem GlĂĽck

Fast Marathon – die Tagesstrecke lang
Die Pferdekutschen. , sie ziehen an
In ihrem eignen Tempo Schritt
Manch einer kommt -nur- im Laufschritt mit

Entlang der Lech durch grĂĽne Auen
Natur pur gilt es zu beschauen
Auf Rad– und Feldwege  wir ziehen hin
Entlang der Ă„hrenfelder , noch dunkelgrĂĽn

Gut Schwaighof ist das Tagesziel
Die Stunden, sie sie vergehen hin
Kurze Mittagsrast auf grĂĽner Wiese
Dann weiter auf dem Weg zum Ziele

Die Sonne Sticht, Die Wärme drückt
Strapazenzeichen prägt manch Gesicht
Durst wird gelöscht ,Die Füße brennen ,
Durch Mitfahrt ihnen Pause gönnen

Dann endlich – in Sichtweite Gut Schwaighofs Mauer
Ein Stop- aufrüsten – zu Soldaten werden Bauern
Der Einzug  - mit dem Jubel GruĂź
Angekommen! Biergenuss

Rokoko Gruppe verzaubert- Ein letzter Tanz 
Das Gut erstrahlt im historisch Glanz
Danach Sie uns verlassen 
ZurĂĽck gehts  in heimatliche Gassen

Der Lagerfeuer Glut erlischt
Singen, Freude, schlaf,- bis neuer Tag anbricht

 

Hans JĂĽrgen Wolfring

 

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Da ich auf dem Rathausplatz zur Entsendung des Kaufmannszuges nicht dabei war, kann ich euch davon leider nichts erzählen. Vom TSG-Gelände, wo wir „die Zeltschläfer“ ĂĽbernachtet haben, reihtenwir um ca. 10.45 Uhr in den Zug ein, der vom Marktplatz auf die Reise zu unserem ersten Ziel Gut Schwaighof gestartet war. Auf dem Weg zwischen Augsburg und Allmannshofen hatten wir in Achsheim Mittagsrast. Dort wurde uns nochmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist nicht während der Fahrt auf die Fuhrwerke auf- oder abzusteigen.

„An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an unsere Gila. Dein Platz auf der Kutsche ist gesichert. Wir hoffen auf eine schnelle Genesung, damit du den Rest der Reise dabei sein kannst.“

Das erste, dass bei der Ankunft in Achsheim, noch vor unserer Versorgung zu tun war, war es, die Pferde, die bei dieser Hitze ordentlich ins Schwitzen gekommen waren, mit Wasser zu versorgen! Nachdem auch wir versorgt, gestärkt und ausgeruht waren, ging es weiter. Die gefühlten 30 Grad brachten auch auf den Weiterfahrt Mensch und Tier ins Schwitzen. Von den Anwohnern, der Dörfer durch die wir zogen, wurden wir stets nett winkend begrüßt.

Das freundliche Miteinander, schweiĂźt schon jetzt zusammen. Abgesehen von der tollen Natur gibt es viel zu sehen. An den verschiedensten Tieren sind wir vorbeigekommen, Schafe, Rehe, KĂĽhe und HĂĽhner und natĂĽrlich auch an unseren treuen Begleitern den Pferden.

Bei der Ankunft in Gut Schwaighof war schon alles von unserem tollen Support-Team aufgebaut und vorbereitet.

Unsere heutige Strecke war die längste der zwei Wochen, mit knapp 38 km haben unsere Pferde und das Fußvolk großartiges geleistet.

 

Apolonia Sailer

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