Ăœbernachtungen, Genehmigungen und sonstiger Schriftkram

 

November 2014:

Alle BĂŒrgermeister und Verwaltungen wurden ĂŒber das Projekt Kaufmannszug 2015 informiert und ein Besuch des Organisationsteams angekĂŒndigt. Kontakte zu den UnterkĂŒnften der Etappenziele wurden geknĂŒpft und vorreserviert.


 Aufbau von neuen (alten) Planwagen

 

Januar 2015:

Am 3. Januar 2015 haben wir mit dem Aufbau von 2 Planwagen begonnen, einen Leiterwagen hatten wir schon in 2011 erstanden, aber noch nicht neu aufgebaut. Das 2. Fahrgestell hat Peter RĂŒhl in der NĂ€he von Kassel abgeholt. Bei diesem sind die RĂ€der und einige wenige Holzteile noch in Ordnung. Gott sei Dank, hat dem Holzwurm doch nicht alles geschmeckt und zur ErnĂ€hrung gereicht. Was fehlt oder schlecht ist wird ersetzt, ausgetauscht, neu hergestellt. Die alten vorhandenen EisenbeschlĂ€ge sind allesamt gut und wieder verwendbar. Der Wagen wird durch Klotzbremsen auf der Vorder- und der Hinterachse gebremst.

Das sind die Teile vor und beim Zerlegen

Die Arbeiten am neuen Wagen gehen weiter, es sind die meisten Ersatzhölzer hergestellt. Die Achsen und RĂ€der von der alten verkrusteten Wagenschmiere gereinigt und das Fahrgestell kann zum ersten Mal grob wieder zusammengesetzt werden. 

   


Februar 2015:

Vortourenbesuch bei BĂŒrgermeistern und Verwaltungen

Am 3. und 4. Februar 2015 war ein Teil des Orgateams, in 2 Gruppen aufgeteilt, auf den Etappenzielen der Wegstrecke unterwegs. Es wurden die BĂŒrgermeister bzw. Verwaltungen ĂŒber den Stand der Vorbereitungen unterrichtet und ein Großteil von organisatorischen, kniffligen Details geklĂ€rt. Die Bereitschaft der Zusammenarbeit zur Entwicklung des Projektes Kaufmannszug 2015 ist enorm. Wir bedanken uns jetzt schon bei allen Personen, die in irgendeiner Weise involviert sind und sich hierfĂŒr so stark engagieren. Mit diesem persönlichen Engagement, kann das anstehende Projekt eigentlich nur ein Erfolg werden.

Wie sollte es sich eigentlich auch anders entwickeln, auf der Heimreise dieser Vorbereitungstour hat sich der Bestand unseres Fuhrparks um einen Leiterwagen vergrĂ¶ĂŸert, in dem allerdings noch viel Arbeit steckt.
 

Samstag Mittag 7. Februar 15.30 Uhr, der Wagenbau geht weiter. Die Seitenteile werden zusammengefĂŒgt. Die Holme hatten wir letzte Woche schon zugeschnitten, angerissen und die Zapfenlöcher mit dem Kettenstemmer ausgestemmt. Die Zapfen der Sprossen fĂŒr die Leitern frĂ€ste uns Familie Kemmerer (Schreinerei Kemmerer) aus der Nachbarschaft, auf der Maschine. Das hat uns einige Zeit und auch Schweiß gespart. Wir hĂ€tten es sonst in Handarbeit erledigen mĂŒssen. Die Seitenteile werden zusammengefĂŒgt die Bretter zugeschnitten und eingepasst. Langsam sieht man wie der Leiterwagen an Form gewinnt.


MĂ€rz 2015:

Die Planen der (alten) vorhandenen Fuhrwerke wurden von Helga Holzgreve und Birgit Sprey angefangen zu kontrollieren, auszubessern und aufzuarbeiten. Anette RĂŒhl und Petra Schierstein werden spĂ€ter zu dieser Gruppe hinzustoßen um unterstĂŒtzend mitzuwirken. Das Segeltuch fĂŒr die neuen und alten Planen wurde beschafft und wartet darauf verarbeitet zu werden. Die PlanenrĂ€nder mĂŒssen mit Lederstreifen verstĂ€rkt werden, um das Ausreisen der eingeschlagenen Ösen fĂŒr die Planenseile zu verhindern. Eine mĂŒhevolle Arbeit, weil sich das doppelt aufgelegte Leder auf den Planenstoff nur schwer aufnĂ€hen lĂ€sst.

Am 18.03. wurden die Holzarbeiten an dem neu aufgebauten Planwagen beendet und der Wagen kann endlich aus der Werkstatt geschoben werden. Nun ist der Mann am Feuer fĂŒr das Beschlagen der Holzteile an der Reihe. Die Holme der Leitern mĂŒssen beschlagen werden, die Halterungen fĂŒr die Planenbogen und die Planenbogen selbst mĂŒssen hergestellt werden. Also auch noch viel zu tun.

Wagenbautrupp

Aufarbeitung und Wartung der Fuhrwerke

Seit Montag den 16.03. sind Albert Kemmerer, Heinz Stadler, Werner Byczek, Horst MĂŒller und Karl Dieter BĂŒddefeld in der Heimatbundhalle tĂ€tig. Zum Reinigen, Warten, Reparieren und zur allgemeinen Aufbereitung der vorhandenen Fuhrwerke. RĂ€der wie Achsen sind auf den Zustand der Dichtscheiben und der Schmierung insgesamt zu prĂŒfen. Da alle Achsen verschiedene Radmuttern und Stoppmuttern haben muß eine Liste erstellt werden, welcher der alten historischen RingschlĂŒssel zu welcher Kutsche passt. Die Fuhrwerke werden nummeriert gelistet, damit wird es auf unserer Reise einfacher. Die Mitwirkenden des Schmier- und Wartungstrupps mĂŒssen nicht stĂ€ndig die verschiedenen Maulweiten ausprobieren und jeder weiß welcher SchlĂŒssel zu welcher Achse passt. 

 3. Informationstreffen aller Mitwirkenden

Am 22.03. trafen sich alle Mitwirkenden zum 3. Informationstreffen in der Heimatbundhalle. Der derzeitige Stand der Planungen wurde erlĂ€utert und die Personen, die zum ersten Mal teilnehmen, konnten die "alten Hasen" beschnuppern, kennenlernen und umgekehrt. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und es waren wieder die alten Geschichten und Anekdoten von den bereits durchgefĂŒhrten KaufmannszĂŒgen im GesprĂ€ch. Alle Listen fĂŒr die Übernachtungen und Rollen wurden abgeglichen. Gewandungen fĂŒr die verschiedenen Rollen wurden erlĂ€utert und Anregungen fĂŒr Neuanschaffungen gegeben. FĂŒr unsere Soldaten- und Trommlertruppe sind neue Hosen angeschafft worden, die aber noch etwas umgearbeitet werden mĂŒssen. Das nĂ€chste und letzte Informationstreffen findet am 10.05. wieder in der Heimatbundhalle, um 14.00 Uhr statt.
 


April 2015:

Alle AntrĂ€ge fĂŒr sĂ€mtliche Genehmigungen sind gestellt. Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, es wird nachgedacht, geschrieben, sortiert, genĂ€ht, geschmiert, gestrichen, geschmiedet, geschnitzt, genagelt.....usw. Arbeit ohne Ende und es macht trotzdem immer noch Spaß. Der Tag des Reisebeginns rĂŒckt immer nĂ€her, es wird alles nach Liste abgearbeitet und was erledigt ist bekommt einen Haken. Wir möchten uns jetzt schon bei allen Personen bedanken, die in irgendeiner Art und Weise helfen, den Kaufmannszug 2015 ins Rollen zu bringen.

Mai 2015:

Jetzt wird es richtig ernst, der Tag des Aufbruchs nach Augsburg ist in greifbarer NĂ€he. Ist wirklich an alles gedacht, nichts vergessen, alles vorbereitet? Sind alle Listen geschrieben? Die Gedanken um das Gelingen, lassen das Organistionsteam nicht mehr los. Bei unserem letzten Informationstreff der Zugteilnehmer am 10.05. wird es sich zeigen.

Am Vortag den 09.05. wurden die Kenntnisse der Ersthelferausbildungen aufgefrischt. Dieses Thema ist sehr wichtig, um die Sicherheit aller Teilnehmer  zu gewĂ€hrleisten und fĂŒr alle EventualitĂ€ten gewappnet zu sein. Die Ausbildung wurde von Herrn Weber, von der DLRG Klein-Krotzenburg durchgefĂŒhrt.


 

 

 

 

 

 

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